Drupal

Von der Community Lösung zum weltweit genutzten CMS.

Drupal ist ein Paradebeispiel des Begriffs user generated content. Ursprünglich war Drupal als Community Lösung für Studenten gedacht und wurde auch zum Großteil hierfür verwendet.

Aufgrund dessen hat sich eine große Entwicklercommunity gebildet, die dieses CMS stets weiterentwickeln und kontinuierlich neue Module und Features veröffentlicht werden.

Dabei ist Drupal nach WordPress und Joomla das am dritt öftestens verwendete CMS der Welt, Tendenz steigend

Die Technik

Drupal unterscheidet sich von seinen konkurrenten zum einen darin, dass die Funktionen vom Start auf ein Minimum gehalten werden, um unnötigen Code-Balast zu vermeiden. Weitere Funktionen neben den wenigen in der Standardversion können durch Module hinzugefügt werden.

Da Drupal damit auf usergenerated Content zählt ohne vorgefertigte Inhalte oder Templates, eignet sich die Technik für Forenwebsites oder Social Media Plattformen gut. So nutzen unter anderem Pinterest und Twitter das OpenSource System.
Für das Erweitern von Funktionen können wie bereits erwähnt Module installiert werden. Hier gibt es die unterschiedlichsten Funktionen, die von der Entwicklercommunity zur Verfügung gestellt und stetig erweitert werden.

Da das Installieren und Einrichten von unzähligen Modulen mit der Zeit sehr zeitaufwändig werden kann, werden von der Community sogenannte Installationsprofile angeboten, die nichts anderes als ein Modulbündel darstellen und bestimmte Funktionsbereiche abdecken.

Der zweite große Unterschied zu den anderen CMS ist, dass es keinen klaren Unterschied zwischen Frontend und Backend gibt. Es werden keine einzelnen Interfaces zur Verfügung gestellt, sondern über eine Applikation gearbeitet, deren Zugangsrechte je nach Nutzer breiter oder schmaler aufgestellt sind.

Steigende Performance durch schlanken Code

Durch das schmale Codegerüst von Drupal und dem Modulprinzip, ist die Performance der Websites von Haus aus sehr gut. 

Durch den Ansatz, nur das was benötigt wird auch der Website zu installieren, wird der Code stets kurz und knapp gehalten. Dadurch können Browser den Webinhalt viel schneller erfassen und interpretieren.

Das bringt in Sachen Ladezeiten und folglich in der SEO massive Vorteile, da durch die schnelle Ladezeit die Nutzerfreundlichkeit steigt.